Fallstudie

Wie ein Support-Team mit KI-Unterstützung 15 % mehr Anfragen pro Stunde löste

Softwareunternehmen · Kundendienst · 5’172 Mitarbeitende

Das Problem

Geübte Mitarbeiter sind deutlich schneller als neue oder weniger erfahrene.

In einem Team dieser Grösse entscheidet die Einarbeitung über die Leistung: Wer die Fälle kennt, klärt sie in Minuten, wer neu ist, sucht. Und schulen kostet Zeit von genau den Leuten, die man am wenigsten aus dem Betrieb nehmen kann.

Was gebaut wurde

Ein Assistent, der bei jedem Fall den nächsten Satz vorschlägt.

Den Mitarbeitern wird im Vorgang direkt geholfen. Der Assistent liest den Fall mit und schlägt Antworten vor, die auf dem beruhen, was die erfahrenen Kollegen in vergleichbaren Fällen geschrieben haben. Die Antworten abgeschickt hat der Mitarbeiter selbst.

Das Ergebnis

15 % mehr gelöste Anfragen pro Stunde.

  • 15 %mehr gelöste Anfragen pro Stunde
  • 5’172Mitarbeitende in der Untersuchung
  • Neue Mitarbeiterzeigen die grösste Leistungssteigerung

Am stärksten wirkte es bei denen, die neu dabei waren: Sie wurden schneller, und ihre Antworten wurden besser. Die Geübtesten gewannen auch an Tempo. Das Werkzeug sorgt für eine gleichmässigere Leistung über alle Mitarbeitenden hinweg.

Human in the Loop: Die KI schlägt in diesem Fall nur vor, während der Mitarbeiter entscheidet, was abgeschickt wird.

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Corporate Context

Der Assistent war nur deshalb gut, weil er die eigenen Fälle kannte. Dafür braucht es einen Kontext, den Ihr Team und Ihre Agenten lesen können.

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Begutachtete Studie, veröffentlicht im Quarterly Journal of Economics. Der Assistent wurde gestaffelt eingeführt, verglichen wurde mit den Kolleginnen und Kollegen, die ihn noch nicht hatten.

Quelle: Brynjolfsson, Li & Raymond, Stanford / MIT, Quarterly Journal of Economics 140(2), 2025, S. 889–942.

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